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Änderungsantrag A1-Ä172-1

Veranstaltung: LDK Großenhain
Ursprungsantrag: Für eine menschenrechtsorientierte Flüchtlingspolitik: Verantwortung übernehmen, Herausforderungen gemeinsam schultern, Integration unterstützen
AntragsstellerIn: Bert Meyer (KV ERZ)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 31.10.2015, 15:00 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 157 bis 168
Wir fordern ein Sofortprogramm fürDie Asylsozialarbeit muss personell deutlich aufgestockt werden. Bei der Auswahl des Betreuungspersonals sollen verstärkt die BildungKompetenzen der Flüchtlinge selbst genutzt werden. Sie können eine wertvolle Hilfe bei der Betreuung und Förderung von Flüchtlingen.Unterstützung sein. Mangels sozialpädagogischen Fachpersonals muss es zulässig sein, auch andere geeignete Personen zu beschäftigen. Die Chancen auf eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt sollten wir unverzüglich nutzen und unbürokratisch Möglichkeiten eröffnen. Dafür brauchen wir Jobcoaches in Sachsen. Auchnötigen Maßnahmen kosten zu Beginn viel Geld. Aber die schnellere Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen und Berufsqualifikationen fördert eine schnelle Integration. Zeugnisse und andere DokumenteKosten sind oftmals verloren gegangen. Nach dem Vorbild der Hochschule Magdeburg-Stendalauch Investitionen in Sachsen-Anhalt wollen wir Flüchtlingen in Sachsen mit Aufenthaltsgenehmigung auch bei unvollständiger Aktenlage ein Studium ermöglichen. Denn Bildung ist ein Menschenrecht. Wir werden genau darauf achten, dass die im Flüchtlingsgipfelzugesagte stärkere finanzielle Unterstützung fürZukunft unseres Landes, an deren Ende uns viele gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, die zuständige Stelle zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse auch gezahlt wird.uns aufgrund des demografischen Wandels ansonsten fehlen würden.
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Begründung

Trotz der prekären Lage wird immer noch an übertrieben Standards festgehalten mit der Folge, dass Betreuung eher gar nicht passiert, anstatt dass qualitative Kompromisse eingegangen werden. Allen voran fürchten die Wohlfahrtsverbände die Aufweichung von Standards. Dabei wird verkannt, dass die Sozialbetreuung von Flüchtlingen in aller Regel Alltagshilfe für erwachsene, kluge Menschen bedeutet, nicht für schwieriges Klientel mit verfestigten sozialen Defiziten wie z.B. in der Suchtberatung oder Gewaltprävention.


UnterstützerInnen

UnterstützerInnen:
  • Dr. Markus Beyersdorff
  • Bernhard Borchers
  • Heiko Reinhold
  • Sven Krahnert

Zustimmung von:
  • SigmunNi

Abgelehnt von:
  • Katharina aus Chemnitz