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Änderungsantrag V2-NEU-Ä116-1

Veranstaltung: LDK Großenhain
Ursprungsantrag: „(Religions-) Freiheit leben, Feiertagsgesetz reformieren
AntragsstellerIn: Katharina aus Chemnitz (Wurzelwerk-Profil)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 05.11.2015, 14:59 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 115 bis 126
Wir als BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Sachsen wollen den Diskurs über die Religionsfreiheit im Freistaat Sachsen erneut anstoßen. Wenn
Hier sind wir aktuell durch die Flüchtlinge aus islamischen Ländern doppelt herausgefordert: zum einen gegenüber den verharmlosend „Islamkritisch“ genannten Bestrebungen, uns für den Respekt gegenüber muslimischer Religionsausübung, zum Beispiel für geplante Moscheebauten, einzusetzen. Zum anderen ist
es dieser Tage sogar ein tief christlich geprägtes Land wie Baden Württemberg schafft über die Abschaffung von Tanzverboten zu sprechen, sollten wir als Menschengewohnte Lebenswirklichkeit in Sachsen mit mehrheitlichislamischen Ländern, dass keine Religionsfreiheit besteht. Zum Beispiel sind Konversionen verboten, schon gar nicht religiöser Prägung das erst recht können. Wir wollen weder die Kirchenbesteht Religionsmündigkeit ab 14 Jahren, und andere Religionsgemeinschaften ausöffentliches Verletzen der sächsischen Gesellschaft verdrängen, noch sie in irgendeiner Form diskreditieren. Wir wollen unsere Gesellschaft so gestalten, dass alleRamadan-Regeln wie Essen vor Sonnenuntergang ist verpönt. Die Religionsfreiheit aller Menschen sich in ihr wohlfühlen können. ImDeutschland muss respektiert und staatlich geschützt werden. Zum Beispiel müssen nicht-islamische Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften geschützt werden.
Im
Rahmen von gegenseitigem Respekt, Toleranz und Akzeptanz soll jeder Mensch Leben so gestalten können, wie er es für richtig hält.Wir glauben, dass wir damit einen großen Schritt in Richtung mehr Pluralität in unserer Gesellschaft tun können. .
Wir wollen unsere Gesellschaft so gestalten, dass alle Menschen sich in ihr wohlfühlen
können.
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Begründung

Auch wenn die Zahl der Muslime in Sachsen weiter eine ganz kleine Minderheit ist, ist die "Islamisierungsangst" ein Einfalltor für die rechte Hetze. Wir machen hier deutlich, dass der Rechtsstaat mit seiner Religionsfreiheit das geeignete Gegenmittel ist. Der Staat mit seinem Gewaltmonopol schützt den einzelnen, dass sollen die Menschen spüren.


UnterstützerInnen

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