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Änderungsantrag V2-NEU-Ä116-2

Veranstaltung: LDK Großenhain
Ursprungsantrag: „(Religions-) Freiheit leben, Feiertagsgesetz reformieren
AntragsstellerIn: Katharina aus Chemnitz (Wurzelwerk-Profil)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 05.11.2015, 15:43 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 115 bis 126
Wir als BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Sachsen wollen den Diskurs über die Religionsfreiheit im Freistaat Sachsen erneut anstoßen. Wenn
Angesichts der wachsenden Zahl der Muslime sind wir doppelt herausgefordert: zum einen gegenüber den verharmlosend „Islamkritisch“ genannten Bestrebungen, uns für den Respekt gegenüber ihrer Religionsausübung, zum Beispiel für geplante Moscheebauten, einzusetzen.
Zum anderen ist
es dieser Tage sogar ein tief christlich geprägtes Land wie Baden Württemberg schafft über die Abschaffung von Tanzverboten zu sprechen, sollten wir als Menschengewohnte Lebenswirklichkeit in Sachsen mit mehrheitlich nicht religiöser Prägung das erst recht können. Wir wollen weder die Kirchenden islamischen Herkunftsländern, dass keine Religionsfreiheit besteht, keine Religionsmündigkeit ab 14 und andere Religionsgemeinschaften ausKonversionen verboten sind. Religion gibt die Regeln vor, z. B. öffentliches Verletzen der sächsischen Gesellschaft verdrängen, noch sieRamadan-Regeln wie Essen vor Sonnenuntergang ist zumindest verpönt. In Deutschland muss die Religionsfreiheit aller respektiert und staatlich geschützt werden. Schon in irgendeiner Form diskreditieren. Wir wollen unsere Gesellschaft so gestalten,den Flüchtlingsunterkünften müssen die Bewohner religiöser Minderheiten erleben, dass alle Menschen sichihre Belange gegenüber Andersdenkenden, z. B. radikalen Muslimen, in ihr wohlfühlen können. Imder Unterkunft geschützt werden. Hier ist ein großes Umdenken erforderlich!
Im
Rahmen von gegenseitigem Respekt, Toleranz und Akzeptanz soll jeder Mensch Leben so gestalten können, wie er es für richtig hält.Wir glauben, dass wir damit einen großen Schritt in Richtung mehr Pluralität in unserer Gesellschaft tun können. Wir wollen unsere Gesellschaft so gestalten, dass alle Menschen sich in ihr wohlfühlen können.
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Begründung

Die aktuelle Debatte betrifft den Islam, deshalb sollten wir die Aufgabe des Rechtsstaats deutlich machen. Streitigkeiten aus religiösen Gründen werden sonst gleich als Argument gegen den Islam an sich ins Felde geführt.
Dazu bietet dieser Antrag einen guten Anfang, diese Debatte bei uns zu führen.


UnterstützerInnen

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